Sparpaket der Bundesregierung - 10.6.10
Verantwortung für eine gute Zukunft
Die CDU-geführte Bundesregierung beschließt ein Sparpaket von 80 Milliarden Euro bis 2014. Zusammen mit der Schuldenbremse setzen wir damit neue Grundpfeiler für solide Staatsfinanzen und bewahren uns die Kraft für die Setzung von Schwerpunkten. Wir investieren in Bildung, Erziehung und wirtschaftliches Wachstum. Zugleich sichert ein fairer Lastenausgleich die soziale Balance. Die bisherigen Schutzschirme, wie etwa die Rentengarantie, haben weiter Bestand. Die wichtigsten Eckpunkte:
> Die Banken werden über eine Abgabe und eine international abgestimmte Finanztransaktionssteuer an den Krisenkosten beteiligt.
> Es wird eine Brennelementesteuer eingeführt. Erträge aus Laufzeitverlängerungen von Kernkraftwerken werden damit zusätzlich besteuert.
> Wir führen eine Luftverkehrsabgabe ein, die sich nach ökologischen Kriterien wie Lärm und Energieverbrauch bemisst.
> Auf die Erhöhung von Sonderzahlungen für Bundesbeamte wird verzichtet. Bis 2014 werden zudem 10 000 Stellen abgebaut.
> Der Zuschlag beim Übergang vom Arbeitslosengeld (ALG) I zum ALG II und der Beitrag zur Rentenversicherung bei ALG II-Empfängern entfallen. Rentenansprüche bleiben erhalten.
> Beim Elterngeld wird die Quote für die Berechnung um 2 Prozentpunkte gesenkt. ALG II-Empfänger erhalten künftig kein Elterngeld. Die Einsparungen sollen in Bildungsangebote für Kinder aus betroffenen Familien investiert werden.
> Die Arbeitsmarkt-Angebote für ALG II-Bezieher gestalten wir zielgerichteter mit mehr Ermessen vor Ort. Die Verschuldung unseres Landes erhält eine wirksame Bremse. Und mit 12 Milliarden Euro zusätzlichen Investitionen in Bildung und Forschung schaffen wir neue Wachstums impulse. Das macht unser Land stark und sichert eine gute Zukunft.
>>> als PDF-Datei: 100608-flugblatt-sparpaket-1.pdf [17 KB]
und 100608-flugblatt-sparpaket-2.pdf [17 KB]
Haushalt und Finanzen sanieren
Deutschland gestärkt aus der Krise führen
Unser Land ist gut durch die internationale Finanz- und Währungskrise gekommen. Das entschlossene Handeln der Bundesregierung hat die Wirtschaft stabilisiert, Arbeitsplätze gesichert und unsere Währung vor Angriffen von außen bewahrt. Der Preis für diese Stabilität ist eine so noch nie dagewesene Neuverschuldung – als Folge der Stabilisierung unserer sozialen Sicherungssysteme und der Kurzarbeit. Aber dieser Weg war richtig. Ohne Stützungsmaßnahmen wäre es zu dramatischen Verwerfungen gekommen. Jetzt gilt es, Schritt für Schritt die Verschuldung zurückzuführen und den Weg einer konsequenten Haushaltssanierung zu gehen.
Lesen Sie weiter >>> 100608-argupapier.pdf [90 KB]
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