FU informiert über Suchtverhalten - 25.04.07

Komasaufen...

... nicht nur eine gefährliche Freizeitbeschäftigung! Eine
Aufklärungsveranstaltung der Frauen Union mit der Polizei Biberach.


Börsenpartys, Flatrate-Trinken, Puller-Alarm. Das scheinen derzeit die Modewörter bei Jugendlichen zu sein. Wohin das führt: zum nächsten Schlagwort: Komasaufen. Komasaufen bedeutet, dass minderjährige Jugendliche innerhalb kurzer Zeit soviel hochprozentige alkoholische Getränke zu sich nehmen, dass sie danach sofort ohnmächtig werden. Der Körper hat gar keine Möglichkeit, sich durch Erbrechen zu wehren, weil er sich schon im Koma befindet.

Nicht nur die zunehmenden Todesfälle infolge dieses Vorgangs sind erschreckend, auch die unmittelbaren Folgen in Form von Organschäden und vor allem auch die Langzeitfolgen in Form von Gehirnschäden und auch Alkoholsucht müssen in krasser Weise deutlich gemacht werden.

Daher hat die Frauen Union den zuständigen Referenten bei der Polizeidirektion Biberach, Herrn Alfons Pfaff, gebeten, im Rahmen einer Vortragsveranstaltung in Laupheim über diese lebensgefährliche Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen zu berichten und aufzuklären. Ein Zitat von Herrn Pfaff: „Ein einziger Rausch im Alter von 13 macht gesundheitlich genauso viel kaputt, wie 50 Räusche mit 17!“ Angesprochen waren vor allem die Eltern von heranwachsenden Kindern und Jugendlichen und natürlich die Betroffenen selbst. Herr Pfaff rief die Eltern auf, das Problem ernst zu nehmen und die Erziehung ihrer Kinder in die Hand zu nehmen und auch Vorbild im Umgang mit Alkohol zu sein. Die Veranstaltung fand am Mittwoch, 25. April um 19:30 Uhr in der Aula des Carl-Lämmle-Gymnasiums in Laupheim statt.

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