Lins + Rief bei JERMI Baustetten - 23.5.17

Gemeinsamer Besuch von Norbert Lins MdEP und Josef Rief MdB beim Jermi Käsewerk in Laupheim-Baustetten

Am 23. Mai besuchte Norbert Lins MdEP das Jermi Käsewerk in Laupheim-Baustetten im Rahmen seiner diesjährigen Wahlkreistour. Begleitet wurde der CDU-Europaabgeordnete, welcher den Regierungsbezirk Tübingen seit 2014 im Europäischen Parlament vertritt, vom hiesigen Bundestagsabgeordneten Josef Rief. Zudem wurden die beiden Europa- und Bundespolitiker durch mehrere Vertreter aus der Kommunalpolitik um den Vorsitzenden der Laupheimer CDU-Fraktion im Stadtrat, Burkhard Volkholz, und von Florian Steidele, neuer Kreisvorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung in Biberach, vor Ort unterstützt.

© Fotos von Burkhard Volkholz

Das Jermi Käsewerk ist ein durch die Familie Jerg in vierter Generation geführtes Familienunternehmen. Gegründet wurde Jermi im Jahre 1889 und entwickelte sich seitdem zu einem qualitativ hochwertigen Hersteller von Käseprodukten. Neben Schmelz- und Frischkäse produzieren die über 400 Mitarbeiter auch Würfel- und Scheibenkäse. Zudem ist Jermi Marktführer bei geräucherten Käseprodukten. Jermi vertreibt sein Sortiment vorwiegend über Eigenmarkten im Lebensmitteleinzelhandel. Des Weiteren gelang Jermi durch die Übernahme der Weißhorner Molkerei im Jahr 2006 der Sprung auf den Biomarkt. Über die Marke Weißhorner verkauft Jermi seitdem hochwertige Bioprodukte im regionalen Biofachhandel und ausgewählten privaten Lebensmitteleinzelhändlern

Im Gespräch vor Ort wurden insbesondere die vielfältigen Herausforderungen eines regionalen Käse- und Molkereibetriebes thematisiert. Dabei schilderten die Unternehmensvertreter die herausfordernde wirtschaftliche Situation zwischen schwankenden Milchpreisen und dem niedrigen Verkaufspreis von Käseprodukten im Lebensmitteleinzelhandel. Hierzu konnte Norbert Lins von seiner Arbeit im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments berichten. So ist zum Beispiel die aktuelle Überarbeitung der EU-Verordnung zur biologischen Landwirtschaft gerade für im Biomarkt stark aufgestellte Unternehmen wie Jermi von höchster Relevanz.

Aber auch der Fachkräftemangel spielt für Jermi eine große Rolle. Um diesem Mangel etwas entgegenwirken zu können, geht das Unternehmen neue Wege und bildet beispielsweise aktuell acht Flüchtlinge aus. Schon heute verfügt ein gutes Fünftel der Mitarbeiter bei Jermi über eine ausländische Staatsbürgerschaft. Daneben werden weitere 13 Personen in unterschiedlichen Berufsbildern ausgebildet.

(Text: Europabüro Norbert Lins)

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