Biberacher Modellversuch wird fortgesetzt - 1.3.10
Pressemitteilung MdL Peter Schneider vom 1.3.2010
Der Modellversuch „Praxisjahr Biberach“ wird um 2 Jahre verlängert. Dies teilt unser Biberacher CDU-Landtagsabgeordnete Peter Schneider mit. Eigentlich wäre der Modellversuch in Biberach auf Ende des Schuljahres 2009/2010 ausgelaufen. Nach aktuellen Kontakten mit den Verantwortlichen der Pädagogischen Hochschule Weingarten und beteiligten Schulen hat Schneider sich beim baden-württembergischen Kultusministerium dafür eingesetzt, die Laufzeit um zwei Jahre zum Schuljahr 2011/12 zu verlängern. Dem hat das Kultusministerium jetzt zugestimmt. Unterstützung fand Schneider dabei auch beim zuständigen Arbeitskreis der CDU-Landtagsfraktion. Schneider: „Ich bin sehr dankbar für diese Entscheidung. Der Modellversuch in Biberach ist ein erfolgversprechender Weg die Lehreausbildung zu verbessern. Das nützt den künftigen Lehrern wie den beteiligten Schulen.“
Der Modellversuch „Praxisjahr Biberach“ ist der erste dieser Art in Baden-Württemberg. Das Biberacher Modellprojekt bietet Studierenden der Pädagogischen Hochschule Weingarten die Chance, bereits nach dem Grundstudium für ein Schuljahr in die Praxis zu gehen. Erstrangige Zielsetzung ist die künftigen Lehrerinnen und Lehrer so möglichst frühzeitig in die Schulpraxis einzuführen. Sie sind dazu 20 Stunden pro Woche an der Schule, steigen in Teamunterricht ein, betreuen einzelne Schüler oder Kleingruppen, gestalten Nachmittagsangebote. Bis zu 10 Unterrichtsstunden können sie, betreut von erfahrenen Kollegen selbst gestalten.
Der Modellversuch „Praxisjahr Biberach“ läuft seit dem Schuljahr 2004/2005. Am Modellversuch beteiligt sind die Birkendorf-Grundschule Biberach und der Mali-Haupt-Werk-Realschule Biberach. Bislang können pro Jahr 10 bis 20 Studenten der PH Weingarten am Modellversuch teilnehmen. Unisono berichteten alle Beteiligten von durchweg positiven Erfahrungen und Ergebnissen. Die beteiligten Schulen profitieren vom erhöhten Personalbestand, der verstärkten Teamarbeit und den Impulsen, die von den Nachwuchslehrer in den Schulalltag eingebracht werden. Der für die Betreuung der Studierenden erforderliche Mehraufwand, wird durch die Vorteile für die Schule und die Ausbildung der künftigen Lehrkräfte bei weitem wettgemacht.
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