Elf neue Werkrealschulen im Landkreis - 15.2.10

Gemeinsame Pressemitteilung MdL Schneider/Locherer

Kultusministerium genehmigt 11 Werkrealschulen im Landkreis Biberach

Stuttgart/Biberach. Das zuständige baden-württembergische Kultusministerium hat aktuell für das Schuljahr 2010/2011 im Landkreis Biberach 11 zweizügige Werkrealschulen genehmigt. Dies teilten der Biberacher Landtagsabgeordnete Peter Schneider und sein Kollege Paul Locherer mit. Beide Landtagsabgeordneten zeigen sich erfreut darüber, dass die Werkrealschule auch im Landkreis Biberach eine so große Akzeptanz erfährt.

Im einzelnen genehmigt wurden zweizügige Werkrealschulen an der Michael-von-Jung-Schule in Kirchdorf an der Iller, der Friedrich Uhlmann Schule in Laupheim, der Mali-Hauptschule in Biberach, der Joseph-Christian-Schule in Riedlingen, der Bussen-Werkrealschule in Unlingen, der Federseeschule in Bad Buchau, der Joseph-Gabler-Schule in Ochsenhausen, der Mühlbachschule in Schemmerhofen, den Werkrealschulen in Mietingen und Bad Schussenried sowie der Michael-Buck-Schule in Ertingen.

Die neue Werkrealschule schafft als zukunftsweisende pädagogische Innovation einen durchgängigen sechsjährigen Bildungsgang, der den mittleren Bildungsabschluss zum Ziel hat und ein Höchstmaß an individueller Förderung mit einer konsequenten Berufsorientierung verbindet. Die Verzahnung der zehnten Werkrealschulklasse mit der zweijährigen Berufsfachschule soll dazu beitragen, die Ausbildungsreife junger Menschen weiter zu verbessern. Ziel der Landesregierung ist es, so die verschiedenen Bildungsgänge im gegliederten Schulwesen zu erhalten, weiterzuentwickeln und qualitativ aufzuwerten

Nach Mitteilung des Kultusministeriums wurden landesweit insgesamt 567 Anträge auf Einrichtung einer Werkrealschule gestellt. Bislang wurden 490 Anträge genehmigt, darunter 441 zweizügige Werkrealschulen und 49 Genehmigungen zur Weiterführung des 10.Schuljahres an einzügigen Schulen.