Politiker besuchen Boehringer Ingelheim - 20.1.12
Innovation und Fortschritt
Politiker besuchen den Pharmakonzern Boehringer Ingelheim
Biberach. Sichtlich begeistert zeigte sich der heimische Bundestagsabgeordnete Josef Rief, als er mit seinen Kollegen Karin Maag und Michael Hennrich, Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit im Bundestag, das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim in Biberach besuchte. Die drei CDU-Politiker wurden dabei vom Leiter der weltweiten biopharmazeutischen Produktion Prof. Dr. Uwe Bücheler durch das neue Biopharmaziegebäude geführt und über aktuelle Projekte informiert. Lobende Worte fanden die Abgeordneten dabei für die Fortschritte in der Forschung.
Josef Rief verspricht sich auch künftig durch derartige Investitionen eine Stärkung des örtlichen Wirtschaftsstandorts: „Gemeinsames Ziel von Politik und Wirtschaft ist der Erhalt des hohen Niveaus in der pharmazeutischen Forschung.“
Nach der Besichtigung des Unternehmens diskutierten die Abgeordneten mit Dr. Engelbert Günster, dem Chef von Boehringer Ingelheim Deutschland. Reichlich Gesprächsstoff lieferte dabei das seit Januar 2011 in Kraft getretene Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG), das Pharmaunternehmen dazu verpflichtet, den Zusatznutzen für Arzneimittel nachzuweisen und Preise für Arzneimittel mit der gesetzlichen Krankenversicherung zu vereinbaren. Dadurch sollen die Kosten für Patienten im Rahmen bleiben. Skepsis gegenüber dem Gesetz gab es von Seiten der Geschäftsführung des Biberacher Pharmakonzerns. „Mit Umsatzeinbußen ist zu rechnen“, erklärte Günster. Politiker dagegen sehen in der Kostendämpfung eine gute Möglichkeit, Patienten auch in Zukunft mit hochwertigen Medikamenten zu versorgen. „Medikamente müssen der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden und bezahlbar bleiben“, betonte Rief.
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