Bei Ortsumfahrung Unlingen geht es weiter-27.11.09

Pressemitteilung MdL Peter Schneider

Biberach/Stuttgart. Im Gespräch mit Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle und Regierungspräsident Hermann Strampfer setzten sich Bürgermeister Richard Mück und der Biberacher Landtagsabgeordnete Peter Schneider dafür ein, dass es in Sachen Ortsumfahrung Unlingen weitergeht. Das zuständige Regierungspräsidium Tübingen hat zwar schon Mitte September den erforderlichen Planfestsstellungsbeschluss für die Ortsumfahrung im Zuge der B 311 erlassen. Dagegen wurde aber von einer betroffenen Grundstückeigentümerin beim Verwaltungsgericht Klage erhoben.

Staatssekretär Köberle und Bürgermeister Mück waren sich einig, dass im intensiven Kontakt mit der Klägerin versucht werden soll, eine Lösung zu finden. Da von Landesseite der Klage wohl keine Erfolgsaussichten eingeräumt werden, wird die Straßenbauverwaltung das Verfahren und die erforderlichen Planungen zügig fortführen. Nach den bisherigen Berechnungen kann mit dem Bau der Ortsumfahrung das Verkehrsaufkommen in der Ortsdurchfahrt um mehr als 75 % verringert werden. Die Belastungen für die Anwohner werden dadurch deutlich vermindert und die Verkehrssicherheit wirkungsvoll erhöht.

Damit aber überhaupt frühestens im Jahr 2011 mit dem Bau der Ortsumfahrung begonnen werden kann, muss der Bund als Straßenbaulastträger der B 311 die erforderlichen Finanzmittel bereitstellen. Die Gesamtkosten für die etwa 4,4 Kilometer lange Ortsumfahrung Unlingen belaufen sich voraussichtlich auf knapp 12 Millionen Euro.

Entsprechend interessiert verfolgte Bürgermeister Mück die aktuelle Debatte im Stuttgarter Landtag über die von den Regierungsfraktionen angestoßene Initiative zur Einführung einer PKW-Maut. Sollte diese kommen und die Mittel gezielt auch für den Bundesstraßenbau eingesetzt werden, würden auch die Chancen für eine baldmögliche Realisierung der Ortsumfahrung Unlingen steigen. Umso wichtiger - so Bürgermeister Mück und Abgeordneter Schneider übereinstimmend – ist deshalb die Zusage des Landes das Verfahren und die konkrete Ausbauplanung ohne Zeitverzögerung fortzuführen.

Staatssekretär Rudolf Köberle, Bürgermeister Richard Mück, Landtagsabgeordneter Peter Schneider und Regierungspräsident Hermann Strampfer

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